Behornte Tiergruppen für Laufställe

Vor dem Umzug in einen Laufstall mit behornten Kühen bestehen nicht selten Bedenken wegen zu grosser Unruhe und möglichen Verletzungen in der Herde. Diese werden oft durch den Zukauf von Tieren kurz vor dem Einstallen im Herbst und die fehlende Angewöhnung innerhalb der Herde hervorgerufen. Um die Umstellung auf behornte Kühe in Laufställen zu erleichtern, fördert die Stiftung das Angebot an Gruppen von behornten Kühen und Rindern. Die Tiere haben gemeinsam einen Sommer auf der Alp oder Weide verbracht, bevor sie im Herbst in einen neuen Betrieb mit Laufstall integriert werden. Für dieses Projekt sind weitere engagierte Landwirte mit Simmentaler oder Braunvieh gesucht. Gerne vermitteln wir Ihnen Kontakte zu Landwirten, welche behornte Tiere anbieten.

Beiträge für Horn-Laufställe

Die Stiftung begrüsst es, wenn Landwirte darauf verzichten, ihre Kühe und Ziegen zu enthornen. Tiere verlieren durch das Enthornen ein durchblutetes und sehr feinfühliges Organ, das ihnen als wichtiges Kommunikationsmittel dient. Eine gute Mensch-Tier-Beziehung und ein gutes Herdenmanagement erleichtern den Umgang mit behornten Tieren. Damit Laufställe für behornte Tiere gut funktionieren, ist es wichtig, dass die spezifischen Anforderungen, wie mehr Raum pro Tier, bereits bei Planungsbeginn berücksichtigt werden.

Zur Förderung von Horn-Laufställen gewährt die Stiftung neu grosszügige A-fonds-perdu-Beiträge. Zweck: Als Anerkennung und zur Motivation der Haltung behornter Kühe und Ziegen in den ersten 5 Jahren nach dem Bau. Anforderungen: geeignetes, horntaugliches Stallkonzept, angepasstes Stallmanagement, Beitrag nicht anrechenbar für die Projektfinanzierung, Einhaltung Stiftungsrichtlinien (u.a. Biolandbau).

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